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Bibliele

Walther von der Vogelweide

* ca. 1170, † Würzburg (?) ca. 1230.

Walther von der Vogelweide

Walther von der Vogelweide
(Codex Manesse, siglo XIV / XIV. Jahrhundert)

 

Under der linden an der heide,

 

Under der linden

an der heide,

dâ unser zweier bette was,

dâ muget ir vinden

schône beide

gebrochen bluomen unde gras.

Vor dem walde in einem tal,

tandaradei,

schône sanc diu nahtegal.

 

Ich kam gegangen

zuo der ouwe:

dô was mîn friedel komen ê.

Dâ ward ich empfangen

hêre frouwe,

daz ich bin saelic iemer mê.

Kuster mich? wol tûsentstunt:

tandaradei,

seht wie rôt mir ist der munt.

 

Dô het er gemachet

alsô rîche

von bluomen eine bettestat.

Des wirt noch gelachet

inneclîche,

kumt iemen an daz selbe pfat.

Bî den rôsen er wol mac,

tandaradei,

merken wâ mirz houbet lac.

 

Daz er bî mir laege,

wessez iemen

(nu enwelle got!), sô schamt ich mich.

Wes er mit mir pflaege,

niemer niemen

bevinde daz, wan er und ich,

und ein kleinez vogellîn:

tandaradei,

daz mac wol getriuwe sîn.

 

Bajo el tilo sobre el prado,

 

Bajo el tilo

sobre el prado,

estuvo el lecho de los dos,

ver habráis podido

que han quebrado

bien a ambos: hierba y flor.

En un valle junto al soto,

tandaradai,

cantó bello el ruiseñor.

 

Fui caminando

a la vega:

mi amado se me adelantó.

Y habiendo llegado,

¡la dicha ésta

de augusta mujer, no cesó!

¿Si me besó? –Veces mil:

tandaradai,

ved la roja boca en mí.

 

Entonces él hizo

generoso

de flores un lecho y cojín.

De eso habrá reído

muy gozoso,

quien pasado haya por allí.

Por las rosas verá bien,

tandaradai,

dónde se apoyó mi sien.

 

Que yació conmigo

si oyeran,

¡qué vergüenza, (nos guarde Dios)!

Lo que conmigo hizo

jamás sepa

nunca nadie, más que él y yo,

y un pajarillo cantor:

tandaradai,

que guardará nuestro amor.

 

Dêswâr, Reinmâr, dû riuwes mich

 

Dêswâr, Reinmâr, dû riuwes mich

michels harter denne ich dich,

obe dû lebtes unde ich waere erstorben.

ich wil´z bi mînen triuwen sagen:

dich selben wil ich lützel klagen,

ich klage dîn edelen kunst, daz s´ist verdorben.

dû kundest al der werlte freude mêren,

sô du´z ze guoten dingen woltest kêren.

mich riuwet dîn wol redender munt und dîn vil süezer sanc,

daz der verdorben ist bî mînen zîten.

daz dû niht eine wîle mohtest bîten!

sô leiste ich dir geselleschaft: mîn singen ist niht lanc.

dîn sêle müeze wol gevarn und habe dîn zunge danc.

 

Por cierto, Reinmar, que tú a mí

 

Por cierto, Reinmar, que tú a mí

me dueles más que yo a ti,

si estuvieras vivo, y yo muerto.

Lo digo y quiero ser muy franco:

no es por ti que me quejo tanto,

me quejo por tu arte noble, que está yerto.

Cada dicha del mundo sería plena,

si te hubieras vuelto a cosas buenas.

Me düele tu boca locuaz, tu tan dulce cantar,

que yerto está en vivo tiempo mío.

¿Por qué esperar un rato no has querido?

Te haría compañía: mi canto ya no durará.

Gratitud a tu lengua, ya que tu alma se echó a andar.

 

Owê war sint verswunden alliu mîniu jâr!

 

Owê war sint verswunden         alliu mîniu jâr!

ist mir mîn leben getroumet      oder ist ez wâr?

daz ich ie wânde daz         iht waere, was daz iht?

dar nâch hân ich geslâfen         unde enweiz es niht.

nû bin ich erwachet            und ist mir unbekant

daz mir hie vor was kündic       als mîn ander hant.

liut unde lant, dâ ich          von kinde bin erzogen,

die sint mir fremde worden,      reht´ als ez sî gelogen.

die mîne gespilen wâren        die sint traege und alt;

bereitet ist daz velt,            verhouwen ist der walt:

wan daz daz wazzer fliuzet      als ez wîlent flôz.

für wâr ich wânde, mîn         unglücke wurde grôz.

mich grüezet maneger trâge     der mich bekande ê wol.

diu werlt ist allenthalben       ungenâden vol:

als ich gedenke an manegen        vil wünneclîchen tac,

die sint mir gar enpfallen gar        als in daz mer ein slac,

iemer mêre ouwê.

 

Owê wie jaemerlîche          junge liute tuont!

den unvil riuweclîche         ir gemüete ê stuont,

die kunnen nû wan sorgen:       ouwê wie tuont si sô?

swar ich zer werlte kêre,         dâ ist nieman frô:

tanzen, lachen, singen           zergât mit sorgen gar.

nie kristenman gesach           sô jaemerlîche schar.

nû merket, wie den frouwen     ir gebende stât:

die stolzen ritter tragent         an dörperlîche wât.

uns sint unsenfte brieve         her von Rôme komen:

uns ist erloubet trûren            und freude gar benomen.

daz müet mich inneclîchen      (wir lebten ie vil wol),

daz ich nû für mîn lachen         weinen kiesen sol.

die wilden vogele            betrüebet unser klage:

waz wunders ist, ob ich          dâ von vil gar verzage?

waz spriche ich tumber man        durch mînen boesen zorn?

swer dirre wünne volget, der     hât jene dort verlorn,

iemer mêre ouwê.

 

Owê wie uns mit süezen        dingen ist vergeben!

ich sihe die gallen mitten       in dem honege sweben.

diu werlt ist ûzen schoene,        wîz, grüen´ unde rôt

und innen swarzer varwe,         vinster sam der tôt.

swen si nû habe verleitet,          der schouwe sînen trôst:

er wirt mit swacher buoze         grôzer sünde erlôst.

dar an gedenket, ritter,           ez ist iuwer dinc:

ir traget die liehten helme          und manegen herten rinc,

dar zuo die vesten schilte          und diu gewîhten swert!

wolte got, waere ich            der sigenünfte wert!

sô wolde ich nôtic man          verdienen rîchen solt.

joch meine ich niht die huoben    noch der hêrren golt:

ich wolte selbe krône          êweclîchen tragen;

die möhte ein soldenaere          mit sîme sper bejagen.

möht´ ich die lieben reise       gevaren über sê,

sô wolte ich denne singen “wol” und niemer mêre “ouwê”,

niemer mêre “ouwê”!

 

¡Ay, han desaparecido, ¿dónde?, todos mis años!

 

¡Ay, han desaparecido, ¿dónde?, todos mis años!

¿Mi vida es verdad, o de un sueño el engaño?

Lo que siempre creí que era: eso, ¿qué es?

Después me he dormido, y ya no lo sé.

Ahora he despertado, y el saber extraño

de lo que conocía como a mi propia mano.

El pueblo y la tierra donde me crié de niño

se me han vuelto ajenos, cual si fuesen mentidos.

Mis amigos de infancia están viejos e indolentes;

talado el bosque, listo el campo aún sin simiente:

tan sólo el agua fluye, como fluía antaño.

Jamás imaginé por cierto dolor tamaño.

Me saluda indolente más de un conocido.

Por doquier está el mundo en infortunios hundido:

cuando en tantos dichosos días doy en pensar,

que se precipitaron como un golpe en el mar,

¡ay, más y más dolor!

 

¡Ay, qué lastimoso es lo que hace la juventud!

A los que nunca el ánimo acosó inquietud,

no excusan las cüitas. ¡Ay! ¿Por qué actúan así?

Donde mire en el mundo, nadie está feliz:

danzar, reír, cantar, se esfuman en la aflicción.

Hueste tan lastimosa jamás cristiano vio.

Ved cómo sienta ahora a la mujer el tocado;

el caballero altivo lleva atuendo de aldeano.

Ásperas cartas hannos llegado desde Roma:

tristeza nos permiten, la alegría nos toman.

Todo esto me acongoja (tan buena era la vida),

tener que anteponer las lágrimas a la risa.

Si a las aves silvestres aflige nuestra queja:

¿qué os maravilla ver que el ánimo me deja?

Pero, ¿qué digo, necio de mí, con maligna ira?

–Si estéril placer sigues, el de allá extravías:

¡ay, más y más dolor!

 

¡Dolor, las cosas dulces, cómo nos conciernen!

Veo cómo en la miel la amarga hiel se cierne.

Por fuera el mundo es bello, blanco, verde y rojo,

mas cual la muerte negro por dentro y tenebroso.

Quien fuera seducido por él, que se consuele:

de gran culpa redime la penitencia leve.

Caballeros, pensad en ello: es cosa vuestra;

portáis yelmos lucientes, muchas corazas férreas,

los mejores escudos y benditas espadas.

¡Si de victoria digno Dios sólo me juzgara!

Entonces yo, hombre pobre, obtendría rico pago.

No digo feudos, no de señorial oro halago:

quisiera yo llevar, eterna, esa corona,

que el mercenario sólo con su lanza cobra.

Si pudiera hacerme, como ansío, a la mar,

cantaría “salud”, y “dolor” nunca jamás,

¡”dolor”, nunca jamás!

 

(Traducción: Héctor A. Piccoli)

 

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