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Da wo die Kähne…

 

 

an Helena



Da wo die Kähne auf des Traumes dunklem Ast sitzen,
– ihre heimlichen Nächte die Unentbehrlichkeit
der Nacht angähnend –,
und der Silberbaum treibt,
zersplittert und konzentriert, in vorüberflutendem Schlaf;

da hältst du, aufgerichtetes Gold,
eine leise Wache:

da glühst du hinter Fäden
vom Sterngewebe,
das Grillengezirp unten aufgetrennt.


Bist des Silbers senkrechte Waage
zwischen beiden Himmelsschalen,
und der im Widerschein erholte Dritte
bewacht dich beim Wiegen seinerseits.


Was weht, gehört nicht zur Jahreszeit, die an dir vergeht;
das Laubwerk findst du dünn wie zitternden Sprühregen,
und des Wassers wüste Lichtung reifst du,
kaum vom Südwind angefacht.


Wer sich deiner erinnert, erinnert sich der beiden:
Nacht und Rosenkrone;
die eine entfaltet sich, damit daoben
sich die andere verschleiert,


und jedes Blatt tauscht mit jedem Schleier,

mehrfach, taub übereinandergreifend
kreisen sie um die leere Mitte,
und gleiten taunaß auseinander.

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